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Das "18. Szene Open Air-Festival" in Lustenau
ist mit 7500 Besuchern erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Veranstalter hatten sich
vorgenommen, Alkoholexzesse und Dorgenmissbrauch zu unterbinden. Das Festival
stand ganz im Zeichen guter Rockmusik.
Fotos von der Eventbegleitung. Und seit Ende August sind noch mehr Fotos online.
Zwei Tage und eine Nacht dauerte das alljährliche Rockfestival in Lustenau. Es verlief friedlich und nahezu ohne Zwischenfälle. Die Stimmung auf dem Festivalgelände "Wiesenrain" war grandios. Fast 30 Bands und Disjockeys wurden mit begeistertem Applaus von 7.500 Besucher gefeiert
Hannes Hagen, Veranstalter "Safer-Festival-Konzept" hat sich bewährt
Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter angekündigt, dass Alkohol und Drogen auf ihrem Festival keine Rolle spielen dürfen, sondern die Musik im Vordergrund steht.
An drei Festivaltagen mussten demnach nur zwei Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholkonsums ins Krankenhaus eingeliefert werden. Cannabis wurde in kleineren Mengen unter fünf Gramm sichergestellt. Das Konzept des "Safer Festivals" - also einer sicheren Veranstaltung – hatte Erfolg.
Eckpfeiler des "Safer-Festivals"
Alkoholfreie Getränke waren günstig. Es wurde ausschließlich Leichtbier ausgeschenkt. Sogenannte Happy-Hour-Aktionen gab es keine. Vor der Bühne herrschte ein Dosen- und Glasflaschenverbot. Darüber hinaus war für eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesorgt.
Mitten im Festival-Gelände war die Anlaufstelle der Drogenberatung. Dort wurden Wasser und Früchte gratis ausgegeben. Zwölf Mitarbeiter informierten über die Gefahren von Drogen. Täglich konnten die Drogenberater bis zu 600 Kontakten knüpfen.
Marcel Franke, Eventbegleitung:
"Es sind nur wenige Jugendliche, die mit Alkohol nicht umgehen können. Diese werfen aber ein schlechtes Licht auf alle anderen. Beim Angebot der Eventbegleitung vor Ort, geht es nicht um sofortige Abstinenz, doch der Kontakt mit problematischen Fällen ist leichter herzustellen."
Drogenberatung sei noch ausbaufähig
Marcel Franke blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück - ungeachtet der beiden "Alkoholleichen", die ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Solche Fälle kämen auf jedem Zeltfest vor.
Das sagt auch Veranstalter Hannes Hagen vom Kultur- und Jugendverein Szene Lustenau. Deshalb soll die Drogenberatung künftig mehr Platz auf dem Festival erhalten.
Zu Beginn hatten die Veranstalter wenig Wetterglück. Das brachte finanzielle Einbußen. Es soll Gespräche mit Land und Gemeinde über die künftige Finanzierung des Festivals geben.
Die Vorbereitungsarbeiten für das "19. Szene Open Air" im kommenden Jahr, so Hagen, sind schon wieder im Gange.
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