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| | Alle Es gibt 866 Einträge im Glossar. Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 » |
| 100 Begriffe rund um das Thema Sucht im | Wolltest du immer einmal wissen, was man unter Anorexie, Cannabis oder Polytoximanie versteht? Die Antworten findest du auf Knopfdruck im Drogen-ABC. Einfach auf den Anfangsbuchstaben klicken oder direkt nach Stichwort suchen. (Quelle: www.supro.at) | | | | | ABbeHGbZB | xanax eqppu accutane 9798 meridia 067493 tramadol kbxmpp | | | | | Abführmittel (Laxantien) | Missbräuchliche Verwendung häufig bei Essstörungen
körperliche Folgen: Störung des Wasser- und Elektrolythaushaltes, als Folge davon Darmträgheit, Leber- und Nierenschäden. Bei regelmäßigem Gebrauch können Laxantien zu Abhängigkeit führen.
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Seelische (psychische) Abhängigkeit beinhaltet ein unwiderstehliches, maßloses Verlangen nach der weiteren Einnahme der Droge, um Unlustgefühle zu vermindern und Wohlgefühle herzustellen. Psychische Abhängigkeit ist besonders schwer zu überwinden.
Entzugserscheinungen: v.a. Unruhe, Depression, Angstzustände.
Ausschließlich psychische Abhängigkeit verursachen im allgemeinen Cannabis und Halluzinogene, wobei fallweise durch sehr starken Cannabiskonsum über längere Zeit auch körperliche Abhängigkeit hervorgerufen werden kann. Kokain sowie Amphetamine machen besonders stark psychisch abhängig. (vgl. ergänzend dazu -> Sucht, Suchtpotential und Ursachen süchtigen Verhaltens)
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| | | | | Abstinenzkulturen | In diesen Kulturen ist jeglicher Alkoholkonsum verboten und mit Geld- oder Gefängnisstrafen bedroht. Beispiele: Libyen, Saudi-Arabien, Iran, etc. (vgl. zum Unterschied dazu ->Ambivalenzkulturen). Der Begriff Abstinenzkultur, wie er hier beschrieben ist, bezieht sich nur auf Alkohol, es gibt keine Kultur, in der jegliche Rausch- und Suchtmittel verboten sind.
| | | | | Adipositas (Fettsucht) | Die Betroffenen essen regelmäßig mehr, als ihr Körper braucht. Häufig haben adipöse Menschen viele Diätversuche hinter sich, nach welchen ihr Körpergewicht immer mehr aus dem Gleichgewicht gerät und somit weiter zunimmt. Sie empfinden ihr Essverhalten und ihr Körpergewicht als nicht kontrollierbar, das Gefühl für Sattsein und Hunger fehlt. Essen dient dazu, Gefühle wie Trauer, Ärger, Wut, Langeweile, Frustration zu überdecken. Während bulimische (vgl. Bulimia nervosa) und anorektische (vgl. Anorexia nervosa) Frauen meist therapeutisch behandelt werden, unterliegen an Adipositas Erkrankte umfangreichen Erziehungsmaßnahmen zu normgerechtem Verhalten und Aussehen
Körperliche Folgen: Herz-Kreislaufstörungen, Diabetes, Gicht, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Gelenksleiden, Wirbelsäulenschäden, Schlaganfälle.
Latente Fettsucht: besteht dann, wenn durch anhaltende Diäten und eine eingeschränkte Kalorienzufuhr mit viel Mühe das Gewicht gehalten werden kann.
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Übertragungswege:
Das HIV ist v.a. in Blut, Sperma und Vaginalsekret sowie in Spuren in allen Körperflüssigkeiten enthalten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich beim nicht durch Kondom geschützten Geschlechtsverkehr. Weiters sind Drogensüchtige gefährdet, die nicht desinfizierte Injektionsnadeln und –spritzen verwenden. Bis Mitte der Achtzigerjahre galten homosexuelle Männer als Hauptrisikogruppe, mittlerweile ist jedoch klar, daß ungeschützter heterosexueller Geschlechtsverkehr ebenfalls ein Risiko darstellt. Auch ein Teil der von HIV-positiven Müttern geborenen Kinder ist infiziert. Infektionen über Muttermilch scheinen möglich, alle anderen Körperflüssigkeiten spielen für die Übertragung keine Rolle.
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| | | | | Alkohol | Gewinnung: Trinkalkohol wird durch Vergärung bzw. Destillation verschiedener Grundstoffe gewonnen. Unter anderem werden Getreide, Früchte und Zuckerrohr zu seiner Herstellung verwendet. Der Alkoholanteil der daraus entstehenden Getränke (z.B.: Wein, Bier und Spirituosen) ist dabei unterschiedlich.
Wirkung: Geringe Mengen von Alkohol erzeugen eine gehobene Stimmung, gesteigerte Kontaktfreudigkeit, Verlust von Hemmungen, nachlassendes Reaktionsvermögen. Im Rausch entsteht eine läppisch-heitere oder gereizt-aggressive Stimmung.
Risiken: Es kann psychische und physische Abhängigkeit entstehen. Länger andauernder Alkoholmißbrauch hat die Schädigung innerer Organe (z.B. Leber), die Beeinträchtigung der Gehirnfunktion und des Nervensystems, Persönlichkeitsveränderungen, das Nachlassen der Konzentrations- und Gedächtnisleistung zur Folge. Im fortgeschrittenen Stadium entstehen Wahnvorstellungen und Delirien.
Medizinische Bedeutung:
In Tinkturen als Arzneimittelträger oder zur äußerlichen Anwendung.
Missbrauchsmuster:
In Gesellschaft, allein und heimlich, kontinuierlich, periodisch.
Langzeitfolgen:
Leberschaden (Zirrhose), Magengeschwür, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Hautveränderungen (talgig, rötlich und Unreinheiten), Polyneuropathie (Schädigung der Nervenbahnen), Gehirnschwund, Epileptische Anfälle, Verwahrlosung, ... | | | | | Ambivalenzkulturen | In Ambivalenzkuluren ist der Vertrieb und Gebrauch von Alkohol verschiedenen Beschränkungen unterworfen. Gleichzeitig ist der Alkoholkonsum aber quasi selbstverständlich in viele alltägliche Handlungsabläufe eingebunden. In solchen Kulturen gibt es vor allem Konflikttrinker und süchtige Trinker mit Kontrollverlust. Gewohnheitsmäßige und kontinuierliche Trinker treten dagegen zurück. Beispiele: Österreich, Deutschland, Schweiz, England, Dänemark. (vgl. zum Unterschied dazu -> Abstinenzkultur.)
| | | | | Amotivationales Syndrom | Labilität, Passivität, Motivationsverlust, emotionale Verflachung - u.a. als Folge regelmäßigen Cannabisgebrauchs beschrieben, wissenschaftlich jedoch zweifelhaft, da in epidemiologischen Studien nicht nachweisbar; Kausalzusammenhang zwischen Konsum und Amotivationalem Syndrom nicht zwingend; (vgl. dazu -> Cannabis)
| | | | | Amphetamine | Gewinnung: Amphetamine und Aufputschmittel sind ausschließlich synthetische Stoffe.
Einnahme: Sie werden geschluckt, gesnieft oder gespritzt.
Wirkung: Sie wirken aufputschend, vermindern die Ermüdbarkeit, steigern vorübergehend die Leistungsfähigkeit. Sie werden genommen, um euphorische Gefühle zu erzeugen, um gut zu funktionieren.
Risiken: Die psychische Abhängigkeit kann ein hohes Maß erreichen. Auf Dauer führen sie zu Unrast und Schlaflosigkeit, die sich zu Psychosen mit Wahnvorstellungen steigern können. Der Bezug zur Realität geht verloren. Wegen der inneren Unruhe werden oft zusätzlich Schlafmittel eingenommen.
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| Glossary V1.5 |
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